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funktion und aktivitäten
Der Tonkünstlerverband engagiert sich für die beruflichen Interessen, sozialen Aspekte und Arbeitsbedingungen von konzertierenden KünstlerInnen, MusiklehrerInnen und KomponistInnen. Er wurde Mitte des 19. Jahrhunderts u.a. durch Franz Liszt gegründet.
Als Berufsverband setzt er sich für zahlreiche existenzielle Belange der Musikerinnen und Musiker ein.
musikwochen
Termine 2026:
31. Mai - 6. Juni 2026
26. Musikwoche in der Musikakademie Marktoberdorf
17. - 23. August 2026
19. Musikwoche in der Musikakademie Hammelburg
Anmeldeschluss: 8. Juni 2026
Der Tonkünstlerverband Augsburg-Schwaben e.V. lädt junge Musiker*innen ab 11 Jahren, die ihr Instrument technisch bereits gut beherrschen, zu den Musikwochen in die Bayerischen Musikakademien Marktoberdorf und Hammelburg ein. Diese Kurse bieten eine einzigartige Kombination aus musikalischem Lernen mit renommierten Dozent*innen und einem abwechslungsreichen Ergänzungsprogramm
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Zwischen Welten - Ein Klavierabend mit Stephanie Knauer
Werke von George Gershwin, Fazil Say, Enrique Granados, Francis Poulenc, Erwin Schulhoff, u. a.
Die Beschäftigung von Komponisten der Klassik mit dem Genre Jazz ist das Thema dieses Klavierabends. Dabei stammt das Repertoire nicht nur, wie zu vermuten wäre, aus dem 20. Jahrhundert: Louis Moreau Gottschalk, nur 18 Jahre jünger als Franz Liszt, flocht auf seinen Touren durch Lateinamerika Folkloristisches, Afroamerikanisches in seine Kompositionen und wurde dadurch zu einem Vorreiter von Ragtime und dem frühen Jazz. Der Jazz, dessen Wortursprung zwar unklar ist, aber auf jeden Fall mit Schwung und Vitalität zu tun hat, faszinierte viele Komponisten der – zum Glück heute nicht mehr so genannten – E-Musik. Erwin Schulhoff, einer der bedeutendsten Tonschöpfer Anfang des 20. Jahrhunderts und leider auch ein Opfer der Schoa war von ihm begeistert als eigenständige moderne Kunstform, von den modernen Rhythmen oder etwa der Tanzkunst Josephine Bakers und widmete ihm 1926 seine »Cinq Études de Jazz«, die an diesem Abend zu hören sein werden.
Ebenso dabei ist die Nummer vier aus Enrique Granados’ Klavierzyklus »Goyescas«, »Quejas o la maja y el ruiseñor«, deren Melodie in den 1940gern Vorlage von Bésame Mucho wurde, berühmtes Liebeslied und noch berühmterer Jazzstandard. Bei dieser Suite ließ sich Granados von dem Werk des spanischen Malers de Goya inspirieren. Auch der Titel »Rhapsody in Blue« ging auf einen bildenden Künstler zurück. Inspiriert wurde George Gershwin zu diesem Werk aber auf einer Zugfahrt nach Boston – das typische rhythmische Rattern ist immer wieder zu hören und bildet den treibenden Puls des umwerfend attraktiven Vorzeigestücks der modernen amerikanischen Klassik. Eigentlich ist die »Rhapsody in Blue« eine Liebeserklärung an das Amerika Gershwins, eine Zugfahrt quer durch Land und Leute. Sie ist ebenso Teil dieses Klavierabendprogramms wie etwa Francis Poulencs Improvisation No.15, seine »Hommage à Edith Pia« oder Fazil Says »Summertime Variations«.
Solistin ist die Augsburger Pianistin Stephanie Knauer, die neben dem klassischen Klavierwerkfundus auch gerne in andere Genres eintaucht wie Alte Musik, Zeitgenössisches, Weltmusik, Chanson und Jazz. Bei den Vorbereitungen für einen Klavierabend im Augsburger Jazzclub Anfang 2025 konnte sie nur einen Teil des enorm reichhaltigen Repertoires an Jazzigem aus der Welt der Klassik präsentieren. An diesem Abend nun gibt es die Fortsetzung: Eine Entdeckungsfahrt auf der Schneise zwischen zwei Welten – die sich näher sind als man vielleicht denkt.
Karten: 20 € (Normalpreis) / 14 € (Senioren, Schüler, Studenten)
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Tonkünstlerverband Augsburg - Schwaben e.V.
Postfach 11 21 13
86046 Augsburg






